Lang ist es her, als ich den Iipp von einem alten Modellflieger bekam, die Luftschrauben meiner Elektromodellfe, geschnitten mit einer Schere aus einem ausgedienten Fahrradschlauch während der Abschaltung des Motors diese am Rumpf geklappt zu halten.

Mit den von einem Fahrradschlauch geschnittenen Ringen werden nun schon seit dem meine Luftschrauben angeklappt zurück gehalten.
Zurückgeklappt werden sie hauptsächlich durch die Bremseinstellung am Motorsteller meistens auch Regler genannt.

(Wird die Bremse nicht aktiviert, kann es sein, dass durch die Fliehkraft der rotierenden Luftschraubenblätter sich weiter drehen und der durch die Anströmluft die Rotationskraft den Gummizug überwindet und der Motor quasi als Dynamo arbeiten kann und sich weiter dreht. Die Bremse ist bei manchen Motorstellern nur kurzzeitig zum anklappen eingeschaltet und schließt den Motor kurz, gegen dieses entstehende gegen der Drehrichtung wirkende elektrische Stromfluss, ist die Rotation machtlos und es entsteht dieses starke, kurzzeitige Anklappen der Blätter. Dieses nur nebenbei für Diejenigen , die es wissen möchten.)

Es ergeben sich für cá  2-5 Euro je Schlauch  (habe selbst 2 Durchmessergrößen) einige hundert oder gar tausend Ringe. Da kann man vorteilhaft die Stärke selbst bestimmen je nach Breite der Ringe und auch mal einen verschneiden, was allerdings bei einer scharfen Schere kaum passieren kann..
Durch die Dünnwandigkeit der Schläuche braucht man meistens nicht die Latte mit dem Spinner abbauen oder etwas abziehen, da der Gummiring meistens an einer Stelle auch durch einen engen Spalt zwischen Spinner und Rumpf auswechseln ausgewechselt werden kann.
Diese Schlauchgummis halten schon einige Jahre an meinen E-Antrieben ohne merkbaren Elastizitätsverlust.
Außerdem ist mitunter ein hinderlicher Knoten wie beim Hutgummi nicht vorhanden und ein Ring kostet etwas unter einem Cent, was für mich keinesfalls ein Minus ist .



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